Das Leben ist schön.

Neulich hatte ich mit meinem Sohn (20 Jahre alt) ein schönes abendliches Vater-Sohn Gespräch. wir saßen zusammen beim Spanier, haben Tapas, Brot und Aioli gegessen und über das Leben gesprochen.

Ein Satz von ihm, der mich besonders berührt und nachdenklich gemacht hat, war: “Weißt Du, was ich total geil finde? Das Leben, die Menschen, die Zusammenhänge zwischen den Dingen – das alles ist so unfassbar komplex und miteinander verwoben, das flasht mich total! Ich kann gar nicht genug davon kriegen.”
Weiterlesen

Bruttonationalglück

Neulich stolperte ich über einen Artikel im Time Magazine. Es ging um das kleine Land Bhutan und seinen GNH (Gross-National-Happiness) Index. Ökonomisch-materiell sozialisiert, wie ich nun mal bin, musste ich erst einmal schmunzeln und dachte so: „Ach ja, die Buddhisten. Irgendwo am Arsch der Welt mag das ja gehen, dass man Glücklichsein als Indikator für den Erfolg einer Nation her nimmt…“ Beim zweiten Nachdenken wurde mir schnell klar, wie bescheuert dieser Gedanke ist.

Weiterlesen

“Weg von” oder “Hin zu” – was treibt uns an?

Vergangenes Wochenende war ich auf dem “Wevent” von intrinsify.me. Viele interessante Menschen, tolle Sessions zu unterschiedlichen Themen – eine rundum schöne, bereichernde Erfahrung! Ein Thema, dass mich verfolgt, entstand in einer der letzten Sessions zum Thema Veränderung in Organisationen und war eine Arbeitshypothese zur Frage: was erzeugt in Menschen am zuverlässigsten ein Gefühl von Dringlichkeit? Dies davon ausgehend, dass Dringlichkeit eine unabdingbare Vorstufe zum Handeln ist.  Weiterlesen

Occupy

Wie sagte der von mir hochgeschätzte Herr Gauck neulich noch gleich?
Die Occupy Bewegung sei eine Bewegung von unglaublicher Albernheit. Aha. Lieber Herr Gauck. Kann es sein, dass Sie hier etwas wichtiges übersehen haben? Sicherlich kann man darüber streiten, ob dieser unsortierte, über den ganzen Globus verstreute Haufen inhaltlich substantielles oder gar konsistentes zu bieten hat. Weiterlesen

Was ist eigentlich die Netzgesellschaft?

Ein Begriff, an dem man immer wieder vorbeikommt und der meistens als Synonym für „die wachsende Gruppe von Menschen, die sich im Netz (www) aufhält und darin bewegt“ mißverstanden bzw falsch genutzt wird. Tatsächlich ist die Netzgesellschaft nichts anderes als die Gesellschaft als Ganzes, zu der wir uns gerade mit rasantem Tempo hinentwickeln. Weiterlesen

Chaos und Hoffnung

Was in vier Wochen so alles passiert; man weiß gar nicht mehr, wie man alles verstoffwechseln soll. Rücktritte (Koch-Mehrin), aberkannte Doktortitel (Veronika Saß), ein toter Top-Terrorist (bin Laden), peinliche Personalspielchen in einer Nischenpartei (FDP), ein Abstieg aus der 1. Liga (Eintracht), U-Haft für den Weltwährungshüter (Strauss-Kahn) und eine Versöhnung im nahen Osten (Hamas / Fatah). Und das sind nur die Highlights. Weiterlesen

Teilen statt Mitteilen – Kommunikation im Wandel

Paul Watzlawick hat gesagt: Die Nachricht entsteht beim Empfänger. Das ist an sich nicht neu und gilt auf der Ebene des Dialogs gestern wie heute und sicherlich auch noch morgen. Angesichts der durch die moderne Komunikationstechnologie praktisch unendlich großen Menge gleichzeitig verfügbarer Informationen über unendlich viele Themen, Produkte und Innovationen in einem unendlich vielkanaligen Kontext bekommt dieser Satz allerding eine besondere Relevanz: Der Empfänger muss radikal selektieren, um handlungsfähig zu bleiben. Und für diese Selektion nutzt er Filter. Weiterlesen