Führungskräfte. Entwicklung?

Führungskräfte müssen sich (weiter-)entwickeln. Darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Es gibt sogar professionelle Führungskräfteentwickler, sozusagen Spezialisten für das Entwickeln von Führungskräften. Anders gesagt: Viele Führungskräfte delegieren die Aufgabe, sich zu entwickeln, an Dritte, die dafür Experten sind. Sie lassen sich sozusagen entwickeln. Und ihre Mitarbeiter am besten gleich mit. Aha. Dann ist ja alles in besten Händen.
Oder ist da vielleicht doch ein Haken an der Sache?  Weiterlesen

beziehungsweise

Wenn in Organisationen über „Change“, „New Work“ und „Führung x.0“ nachgedacht wird, taucht das Thema Kommunikation ganz oben mit auf.
„Erfolgreiches Change-Management braucht eine gute Kommunikation“, heißt es zum Beispiel. Oder: „Wir müssen unsere Leute kommunikativ gut abholen, damit der Rollout funktioniert“.
Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage: Geht es hierbei wirklich um Kommunikation, oder wird der Begriff nicht eigentlich viel mehr zum Synonym für das attraktive Verpacken fertiger Modelle und detailliert beschriebener Prozesse, die sich wenige ausgedacht haben, um sie dann vielen überzustülpen? Weiterlesen

Himmelfahrtskommando für Manager

Manager sind in einer misslichen Lage. Einerseits haben sie die Aufgabe – so wird es zumindest immer wieder gesagt – , endlich dafür zu sorgen, dass etwas vorwärts geht, dass Dinge anders (im Sinne von besser) laufen und endlich, ENDLICH! die Mitarbeiter das liefern, was sie draufhaben. Mehr (Eigen-) Verantwortung übernehmen. Mehr Engagement zeigen. Weniger krank sind. Kreativ sind, eigenständig denken. Und dabei voll motiviert sind…
Und das, bitte, ohne dass die Bedeutung und der Status der Manager in Mitleidenschaft gezogen werden. Schließlich sind sie es ja, die all das geforderte organisieren sollen. Und das geht schließlich nur, wenn man die Macht dazu hat und präzise steuert. Das Ganze nennt man dann Changemanagement.
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Das Leben ist schön.

Neulich hatte ich mit meinem Sohn (20 Jahre alt) ein schönes abendliches Vater-Sohn Gespräch. wir saßen zusammen beim Spanier, haben Tapas, Brot und Aioli gegessen und über das Leben gesprochen.

Ein Satz von ihm, der mich besonders berührt und nachdenklich gemacht hat, war: „Weißt Du, was ich total geil finde? Das Leben, die Menschen, die Zusammenhänge zwischen den Dingen – das alles ist so unfassbar komplex und miteinander verwoben, das flasht mich total! Ich kann gar nicht genug davon kriegen.“
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Macht – nein danke! Führung und die Generation Y

Fundstück auf karriere.de – dem Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche:

Ein interessanter und spannender Artikel über die Abkehr der Generation Y vom Mantra des persönlichen Wettbewerbs, der Durchsetzung um jeden Preis. Waren Führungskräfte in der alten Welt noch fast durchgängig dem Motto „Es kann nur einen geben“ gefolgt, zeichnet sich hier ein dramatischer Wandel ab: Das Bekenntnis zu Kooperation, zum gemeinsamen Handeln wird mehr und mehr zum Credo einer ganzen Generation.

Eine Kostprobe aus dem Artikel:

Selbstbewusst sind sie, voller Idealismus und Tatendrang. Social Media wie Blogs, Twitter oder Wikis schätzen sie, Hierarchien lehnen sie ab. Machtspiele sind ihnen zuwider, genau wie feste Arbeitszeiten. Sie lieben Freunde, Freizeit und Familie. Ehrliche Anerkennung ist ihnen wichtiger als ein schicker Titel auf der Visitenkarte.“

Eine echte Herausforderung für die Personaler vom alten Schlag 😉

Ich bin gespannt, wie sich diese Generation im noch überwiegend von den alten Strukturen geprägten System bewähren und durchsetzen wird. Und ich bin überzeugt, dass es passieren wird. Es ist nur eine Frage der Zeit…

Hier der Linke zum Artikel:

Neue Führungskräfte-Generation: Macht – nein danke – karriere.de.

Weihnachten – alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr werden wir wieder begraben unter einem Berg mehr oder weniger spannender Jahresrückblicke. Alles, was ein Mikrofon halten kann und einen Sendeplatz hat, versucht sich in einer möglichst spektakulären Inszenierung der Highlights des Jahres 2012 – irgendwie erinnert mich das Ganze an den Film „und täglich grüßt das Murmeltier“ – nur dass die Protagonisten wechseln. Weiterlesen

„Weg von“ oder „Hin zu“ – was treibt uns an?

Vergangenes Wochenende war ich auf dem „Wevent“ von intrinsify.me. Viele interessante Menschen, tolle Sessions zu unterschiedlichen Themen – eine rundum schöne, bereichernde Erfahrung! Ein Thema, dass mich verfolgt, entstand in einer der letzten Sessions zum Thema Veränderung in Organisationen und war eine Arbeitshypothese zur Frage: was erzeugt in Menschen am zuverlässigsten ein Gefühl von Dringlichkeit? Dies davon ausgehend, dass Dringlichkeit eine unabdingbare Vorstufe zum Handeln ist.  Weiterlesen

Unternehmensnachfolge

Laut DIHK Report vom September dieses Jahres enden 8% aller mittelständischen Unternehmensnachfolgeversuche in einer Liquidation. Wenn ich mir anschaue, wie solche Prozesse in der Regel ablaufen, wundere ich mich nicht. Steuerberater und Juristen, die sich auf dieses Geschäft spezialisiert haben und sicherlich in den meisten Fällen auch das nötige Fachwissen haben, scheitern immer wieder an den handelnden Personen, die sich letztlich nicht einigen können oder in wichtigen inhaltlichen Fragen aneinander vorbei reden. Weiterlesen

Von schwierigen Zeiten – Last und Chance zugleich

Ich weiß nicht wie es Ihnen zur Zeit geht, aber ich fand – und finde – die Zeiten, wie sie so schön genannt werden, gerade ziemlich anstrengend und herausfordernd. Manchmal auch richtig mühsam. Selbst der unglaubliche Aufschwung, in dem unser Land gerade erblüht, will sich nicht so ohne weiteres bei mir melden. Er ziert sich, möchte umworben und gebeten werden, wie eine zögerliche Braut, um deren Hand man anhält. Vielleicht ist dieser Vergleich ja gar nicht so schlecht: Weiterlesen