Der Kaiser ist nackt. Und der Kunde ist König.

Viel wird diskutiert über die Relevanz des Internets und der sozialen Medien. Und das ist gut so. Nicht so gut ist, dass häufig – vor allem in den mittelständischen Gefilden des Wirtschaftslebens – ziemlich am Thema vorbeidiskutiert wird, um das es eigentlich gehen müsste.  Steht doch in den allermeisten Fällen das “ob” im Mittelpunkt; gelegentlich auch das “wie”, viel zu selten aber das “was”, das  “warum” und “wozu”. Weiterlesen

Freunde, enge Freunde, liebste Freunde, Bekannte, Kreise…

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, hat das, was alle von Anfang an toll fanden, mich davon abgehalten, bei Google+ mitzumachen. Genau, die Circles. Von den ganzen Netz-Afficionados und Digital Natives als bahnbrechende Errungenschaft gefeiert, habe ich mich einfach nur – überfordert gefühlt. Klar hat man sich bei facebook über den Begriff „Freund“ mokiert und gelästert, aber, mal ehrlich: es war (und ist) eine einfache Währung, in der man sein social Networking gehandelt hat. Weiterlesen

Von Doktoren, Ministern und Revolutionen.

Gestern las ich einen facebook-Post, der wie folgt lautete: „Da beschießt der Irre in Libyen Demonstranten aus Kampfjets und wir diskutieren über abgeschriebene Doktorarbeiten“. Das ist der eine Teil der Wahrheit: Wenn man keine echten Probleme hat, macht (oder schreibt) man sich welche. Aber ich denke doch, dass es so etwas wie ein ernsthaftes Problem gibt rund um die „Guttenberg-Geschichte“. Weiterlesen