Der Kaiser ist nackt. Und der Kunde ist König.

Viel wird diskutiert über die Relevanz des Internets und der sozialen Medien. Und das ist gut so. Nicht so gut ist, dass häufig – vor allem in den mittelständischen Gefilden des Wirtschaftslebens – ziemlich am Thema vorbeidiskutiert wird, um das es eigentlich gehen müsste.  Steht doch in den allermeisten Fällen das “ob” im Mittelpunkt; gelegentlich auch das “wie”, viel zu selten aber das “was”, das  “warum” und “wozu”. Weiterlesen

Bilder und Gleichnisse

Infoabend. Es geht um die Frage: Wie bekommt man Mittelstand und Internet zusammen? Skepsis – bis hin zur Angst – und Unverständnis – sowohl technisch als auch inhaltlich – bedingen einander gegenseitig und sorgen für eine latente Boykotthaltung. Ja, natürlich braucht „man“ heutzutage eine Website. Aber wozu genau? Weiterlesen

Was ist eigentlich die Netzgesellschaft?

Ein Begriff, an dem man immer wieder vorbeikommt und der meistens als Synonym für „die wachsende Gruppe von Menschen, die sich im Netz (www) aufhält und darin bewegt“ mißverstanden bzw falsch genutzt wird. Tatsächlich ist die Netzgesellschaft nichts anderes als die Gesellschaft als Ganzes, zu der wir uns gerade mit rasantem Tempo hinentwickeln. Weiterlesen

Dickschiffe und Piraten

Viele wundern sich zur Zeit über den geradezu atemberaubenden Erfolg der Piratenpartei. Ich nicht. Ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht so ganz, wie man diese Bewegung, denn das ist es mehr noch als eine Partei, so großartig unterschätzen kann. Für mich sind die Piraten – bitte nicht schlagen – der zeitgemäße Ersatz für eine gänzlich überflüssig gewordene FDP. Weiterlesen

Teilen statt Mitteilen – Kommunikation im Wandel

Paul Watzlawick hat gesagt: Die Nachricht entsteht beim Empfänger. Das ist an sich nicht neu und gilt auf der Ebene des Dialogs gestern wie heute und sicherlich auch noch morgen. Angesichts der durch die moderne Komunikationstechnologie praktisch unendlich großen Menge gleichzeitig verfügbarer Informationen über unendlich viele Themen, Produkte und Innovationen in einem unendlich vielkanaligen Kontext bekommt dieser Satz allerding eine besondere Relevanz: Der Empfänger muss radikal selektieren, um handlungsfähig zu bleiben. Und für diese Selektion nutzt er Filter. Weiterlesen