Himmelfahrtskommando für Manager

Manager sind in einer misslichen Lage. Einerseits haben sie die Aufgabe – so wird es zumindest immer wieder gesagt – , endlich dafür zu sorgen, dass etwas vorwärts geht, dass Dinge anders (im Sinne von besser) laufen und endlich, ENDLICH! die Mitarbeiter das liefern, was sie draufhaben. Mehr (Eigen-) Verantwortung übernehmen. Mehr Engagement zeigen. Weniger krank sind. Kreativ sind, eigenständig denken. Und dabei voll motiviert sind…
Und das, bitte, ohne dass die Bedeutung und der Status der Manager in Mitleidenschaft gezogen werden. Schließlich sind sie es ja, die all das geforderte organisieren sollen. Und das geht schließlich nur, wenn man die Macht dazu hat und präzise steuert. Das Ganze nennt man dann Changemanagement.
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Macht – nein danke! Führung und die Generation Y

Fundstück auf karriere.de – dem Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche:

Ein interessanter und spannender Artikel über die Abkehr der Generation Y vom Mantra des persönlichen Wettbewerbs, der Durchsetzung um jeden Preis. Waren Führungskräfte in der alten Welt noch fast durchgängig dem Motto „Es kann nur einen geben“ gefolgt, zeichnet sich hier ein dramatischer Wandel ab: Das Bekenntnis zu Kooperation, zum gemeinsamen Handeln wird mehr und mehr zum Credo einer ganzen Generation.

Eine Kostprobe aus dem Artikel:

Selbstbewusst sind sie, voller Idealismus und Tatendrang. Social Media wie Blogs, Twitter oder Wikis schätzen sie, Hierarchien lehnen sie ab. Machtspiele sind ihnen zuwider, genau wie feste Arbeitszeiten. Sie lieben Freunde, Freizeit und Familie. Ehrliche Anerkennung ist ihnen wichtiger als ein schicker Titel auf der Visitenkarte.“

Eine echte Herausforderung für die Personaler vom alten Schlag 😉

Ich bin gespannt, wie sich diese Generation im noch überwiegend von den alten Strukturen geprägten System bewähren und durchsetzen wird. Und ich bin überzeugt, dass es passieren wird. Es ist nur eine Frage der Zeit…

Hier der Linke zum Artikel:

Neue Führungskräfte-Generation: Macht – nein danke – karriere.de.

Weihnachten – alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr werden wir wieder begraben unter einem Berg mehr oder weniger spannender Jahresrückblicke. Alles, was ein Mikrofon halten kann und einen Sendeplatz hat, versucht sich in einer möglichst spektakulären Inszenierung der Highlights des Jahres 2012 – irgendwie erinnert mich das Ganze an den Film „und täglich grüßt das Murmeltier“ – nur dass die Protagonisten wechseln. Weiterlesen

Was weiß denn ich?

Wir leben in der Wissensgesellschaft. Sagt man gemeinhin. Und häufig kommt dann als nächstes der als Beleg gemeinte Hinweis, dass das ja so sei, weil jetzt alle (zumindest die mit Internet) jederzeit Zugriff auf alle existierenden Informationen haben. Ich frage mich dann, ob Wissen tatsächlich nur die Verfügbarkeit einer hinreichend großen Sammlung von Informationen ist, oder nicht vielleicht doch noch etwas ganz anderes dahintersteckt. Mir geht es jedenfalls so, dass ab einer bestimmten Menge an Informationen regelmäßig der Effekt eintritt, dass ich eben nichts mehr weiß. Weiterlesen

Ist das Internet gut oder schlecht?

Schönes Fundstück in S.P.O.N: Scharfzüngig und locker desavouiert Georg Diez in seinem Artikel die typisch deutsche “Der Untergang des Abendlandes im Internet” Inszenierung. Verbitterte Autoren und gestrige Medien, werden nicht müde, das Internet für so ziemlich alles verantwortlich zu machen, was heute schlecht, vor allem aber früher besser war. Weiterlesen