Hört endlich auf, zu implementieren!

Lean, agil, digital, Hauptsache egal.
Agilität ist der definitive Hype – alle wollen agiler werden. Müssen es wohl irgendwie auch.
Aber egal, welches Modell oder welche Methode für mehr Agilität sorgen soll, bei der Implementierung hapert es irgendwie fast immer.
Was ich nicht verstehe, ist, dass viele das nicht verstehen. Da wird doch qualifiziert und geschult, was das Zeug hält und trotzdem…
Dabei wäre es eigentlich viel überraschender, wenn es funktionieren würde. Das mit dem Implementieren… Weiterlesen

Führungskräfte. Entwicklung?

Führungskräfte müssen sich (weiter-)entwickeln. Darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Es gibt sogar professionelle Führungskräfteentwickler, sozusagen Spezialisten für das Entwickeln von Führungskräften. Anders gesagt: Viele Führungskräfte delegieren die Aufgabe, sich zu entwickeln, an Dritte, die dafür Experten sind. Sie lassen sich sozusagen entwickeln. Und ihre Mitarbeiter am besten gleich mit. Aha. Dann ist ja alles in besten Händen.
Oder ist da vielleicht doch ein Haken an der Sache?  Weiterlesen

beziehungsweise

Wenn in Organisationen über „Change“, „New Work“ und „Führung x.0“ nachgedacht wird, taucht das Thema Kommunikation ganz oben mit auf.
„Erfolgreiches Change-Management braucht eine gute Kommunikation“, heißt es zum Beispiel. Oder: „Wir müssen unsere Leute kommunikativ gut abholen, damit der Rollout funktioniert“.
Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage: Geht es hierbei wirklich um Kommunikation, oder wird der Begriff nicht eigentlich viel mehr zum Synonym für das attraktive Verpacken fertiger Modelle und detailliert beschriebener Prozesse, die sich wenige ausgedacht haben, um sie dann vielen überzustülpen? Weiterlesen

Himmelfahrtskommando für Manager

Manager sind in einer misslichen Lage. Einerseits haben sie die Aufgabe – so wird es zumindest immer wieder gesagt – , endlich dafür zu sorgen, dass etwas vorwärts geht, dass Dinge anders (im Sinne von besser) laufen und endlich, ENDLICH! die Mitarbeiter das liefern, was sie draufhaben. Mehr (Eigen-) Verantwortung übernehmen. Mehr Engagement zeigen. Weniger krank sind. Kreativ sind, eigenständig denken. Und dabei voll motiviert sind…
Und das, bitte, ohne dass die Bedeutung und der Status der Manager in Mitleidenschaft gezogen werden. Schließlich sind sie es ja, die all das geforderte organisieren sollen. Und das geht schließlich nur, wenn man die Macht dazu hat und präzise steuert. Das Ganze nennt man dann Changemanagement.
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